IG Tierschutz Mönchengladbach

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Mein Beitrag vom 09.06.10 unter rp-online.de ...

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donmarcu


Im (rp-online) Forum wurde wiederholt kritisiert, dass Fragen, die von seinen Teilnehmern gestellt wurden, keine Beantwortung gefunden haben ... Da ich diese Feststellung nur teilen kann, möchte ich folgenden Vorschlag unterbreiten:

Ich schlage vor, eine Liste mit Fragen zu erarbeiten, die von allgemeinem Interesse sind und deren Beantwortung beim Tierheim zur Beantwortung – gerne und im Bedarfsfalle auch über die politischen Gremien der Stadt, die zuständigen Genehmigungsbehörden und die lokalen und regionalen Presseorgane – einzufordern sind.

Ich starte die Liste mit meinen zuletzt gestellten Fragen wie folgt und bitte um Ergänzung:

1. Zu welchem Ergebnis hat die Prüfung der Juristen des Deutschen Tierschutzbundes zu derzeitigen Vereinsstruktur geführt?
2. Wer sind die drei Vorstandsmitglieder, die den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertreten?
3. Warum verweigert der Verein eine Öffnung nach Außen und verzichtet auf jährliche Mitgliedsbeiträge in Höhe von – realistisch gesehen - bis zu 16.000 EUR jährlich?
4. ....

Auch die Frage von Dieter K. vom 09.06.10 20:17 zu den hauptamtlichen Mitarbeitern ist sicherlich von allgemeinen Interesse und durch das TH zu beantworten, da die Personalkosten – zumindest jedoch in Teilen – durch die Stadt und damit aus öffentlichen Mitteln bestritten werden.

Sicherlich kann und wird der Tierheimverein keine Anfrage der Bürger/Innen der Sadt MG ignorieren können, die über die Bereitstellung öffentlicher Mittel zu seiner Finanzierung und damit Existenzsicherung beitragen.

tierschutzintern


@ll,
da ich die rp-online kommentare , das HL-Forum und auch hier das Forum mitlese, habe ich folgende Erweiterung des "Fragenkataloges" an das Tierheim gefunden:

Autor: Dieter K / Datum: 09.06.10 22:35
donmarcu
Gut, dann mal ein paar weitere Fragen.

1. Wieso gab es in 10 Jahren 9 Tierheimleiter?
2. Wieso werden Mitglieder des Vereins durch einen beauftragten Security Dienstes an der Teilnahme an einer Mitgliederversammlung gehindert?
3. Warum wurden die Kaninchen erst nach zwei bzw. einem Jahr umgesetzt?
4 Wieso wurden in nur einem halben Jahr 4 Vorstandsmitglieder aus dem Verein ausgeschlossen?
5. Wieso können die Katzen jederzeit das Tierheimgelände verlassen, ungeachtet der Gefahr für Ihr Leben bzw ihre Gesundheit
Zu diesem Punkt hätte ich auch gerne eine öffentliche Stellungnahme der Anwohner und des Kleingartenvereins.

Autor: Tierfreundin62 / Datum: 10.06.10 10:19
Ergänzung der Liste
Warum erfolgt keine Nachsorge der vermittelten Tiere?
Warum gibt es keine Infostände vom Tieheim bei Stadtfesten?
Warum werden zuwenig (bzw. gar keine) TH-Spendendosen verteilt?
Warum erfolgt eine Tiervermittlung nicht in regelmäßigen Abständen in den Stadtteilanzeigern?
Warum werden keine weiteren Sichtblenden zwischen den Zwingern angebracht?
Warum wird kein Geld u.a. für das Material der Sichtblenden gesammelt?
Warum finden keine TH-Aktionen statt?
Warum werden keine Firmen angeschrieben + besucht, die evtl. Restmaterialien für einen sehr guten Zweck, zu verschenken haben?
Warum wird kein Agility-Platz eingerichtet?
Warum werden den Gassigängern Hausverbote erteilt?

Bonnie

avatar
@all

Hallo,

wo bleiben Eure Fragen?

Barracuda

avatar
Da alles so enorm redundat ist, weiss man gar nicht, was schon gefragt wurde. Die Wiederholung der Fragen ändert aber nun mal nichts an den Tatbeständen.

- Wieso wurden Kleintiere vorne von der Feuerwehr reingebracht und hinten wieder ausgesetzt? (wiedeholt!, Wüstenrennmäuse, Farbratten)
- Wieso werden Katzen ausgewildert und sich selbst überlassen?
- Wieso gibt es keine aktiven Mitglieder?

Zum Punkt "Aussetzen von Kleintieren" müssen allerdings Zeugen her!!! Die gibt es doch. Die müssen aber auch Butter bei die Fische.

Heute fällt mir leider nicht mehr ein. Bin um 5.15 aufgestanden. Ja, ist ok, wollte gar kein Mitleid.

Sleep well

donmarcu


@Barrcudas

Habe auch einen langen Tag hinter mir und bin extrem geschlaucht ...

Aber es heißt erst einmal sammeln, dann auswerten und zusammenstellen.

Jeder Beitrag, jede Frage ist wichtig!

donmarcu


@all

Zwischenzeitlich hat es im rp-online weitere Fragen gegeben, die ich hier gerne nachreichen möchte:

Autor: tierfreundin 62 / Datum 10.06.10 12:00
Fragenkatalog
Warum werden Mitarbeiter / Gassigänger rausgeschmissen oder erhalten ihre Kündigung und werden nicht erst einmal ermahnt ?
______________________________________________

Autor: Dieter K / Datum: 10.06.10 12:38
Fragenkatalog
"Noch eine Frage an die Fraktionsvorsitzenden aller im Stadtrat vertretender Parteien.

Wie deckt sich die fragwürdige Vereinsstruktur, sowie das eliminieren der Opposition durch den Rauswurf anders Denkender, mit dem Demokratieverständnis ihrer Partei.

Kann man Ihrer Meinung nach einen solchen Verein mit hoheitsrechtlichen Aufgaben betreuen"
______________________________________________

Autor: Dieter K / Datum: 10.06.10 13:03
Fragenkatalog
"Des weiteren sollte man eine öffentliche Stellungnahme des Veterinäramts zu der Katzenproblematik, zu der Frage des Sichtschutzes, sowie der Frage warum es nun nach zwei bzw. einem Jahr in denen die Kaninchen im Tierheim waren so plötzlicher Handlungsbedarf bestand das nicht die Rückkehr des Tierheimleiters abgewachtet werden konnte, einfordern."
______________________________________________

Autor: Dieter K / Datum: 10.06.10 13:03
Fragenkatalog
"Wie gewährleistet der Verein bei nur einer vollausgebildeten Angestellten eine ordentliche Versorgung der Tiere, falls diese mal wegen Urlaub oder Krankheit ausfällt.

Auch dazu würde ich eine Stellungnahme des Vet. Amt haben wollen."

7 Fragen am Do Jun 10, 2010 9:23 pm

Julie

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@donmarco
Zum ersten finde ich es klasse, dass Sie die Sache in die Hand nehmen.

Meine Fragen: Warum durfte ein gesunder Dackel 5 Jahre alt,
ohne Untersuchung eingeschläfert werden.
So bissig kann er nicht gewesen sein, weil ihm heute noch Gassigänger nachtrauern.

Warum durfte man eine Mitarbeiterin ohne Angabe von Gründen entlassen,
lange außerhalb der Probezeit.

Wieso konnten drei Vorstandsmitglieder gefeuert werden,
ohne ein fünftes nominiert zu haben. (es müssen mindestens 5 sein).
Der fünfte im Bund kam viel später dazu und ist bis heute kom. Mitglied.

So das wäre es erst mal, denke Ra. Frenz sollte man auf jeden Fall befragen,
er muss das ganze rechtlich vertreten.

Gruß

Gast


Gast
Warum hat die Stadt nicht auf den Hilferuf der Mitarbeiter des Tierheims reagiert und sich zumindestens die dort erwähnten tierschutzrechtlichen Vorwürfe angehört. Wie vereinbart das Vet-Amt dies mit Ihrer Funktion als Aufsichtbehörde

tierschutzintern


@ cäsar

Die Stadt hat reagiert...d.h. das Vet.-Amt hat ein Bußgeldverfahren eingeleitet, es untersucht alle dort eingegangenen Briefe/Mails, hat Zeugen befragt...das Verfahren läuft noch und das Vet.-Amt ist somit auch noch zu keinem Ergebnis gekommen.

Bodo Venten

avatar
Der Deutsche Tierschutzbund hat heute in seiner Mitgliederzeitschrift "du und das tier" auf das dramatische Elend freilebender Katzen in Deutschland aufmerksam gemacht. Der Verein Tierschutz Mönchengladbach ist Mitglied im Deutschen Tierschutzbund und sollte doch ganz sicher auch dessen Meinung vertreten. Stattdessen äußert sich Frau Kaufmann in mehreren Medien immer wieder wie folgt: "Wir haben die Gruppenhaltung der Tiere eingeführt…Die Katzen kommen und gehen wann sie wollen. Für Katzen die erst nachts zurück kommen wurden Schlafplätze auf dem Tierheimgelände aufgestellt. Sicherlich besteht die Gefahr, dass eine Katze nicht mehr zurück kommt oder sogar überfahren oder vergiftet wird. Es ist aber kein Tierschutz eine Katze, die immer frei rumlaufen konnte aus Sicherheitsbedenken einzusperren. Mal ganz davon abgesehen, dass wir für so viele Katzen keinen Platz hätten."
Frau Kaufmann vergrößert das Katzenelend in Deutschland also ganz bewußt!
Es gibt leider keinen direkten Link zum Artikel in der Mitgliederzeitschrift des Deutschen Tierschutzbund. Deshalb kopiere ich ihn hier hinein:


Herausforderung für den Tierschutz - Pflicht für die~9mmunen
Katzenelend in Deutschland Urlauber bringen aus dem Süden gerettete Straßenkatzen mit nach Hause, Tierfreunde
unterstützen die Bemühungen des Tierschutzes in Süd- und Osteuropa, das Katzenelend dort einzudämmen. Doch seit Jahren nimmt das Katzenleid auch in Deutschland zu. Die Tierschutzvereine führen einen verzweifelten Kampf gegen die weitere Massenvermehrung
der Straßenkatzen, die meisten Städte und Gemeinden unterstützen sie kaum.
Die unerwünschten Katzenbabvs.
die Jahr für Jahr in den
Tierheimen abgegeben werden,
sind noch am besten dran. Sie
werden geimpft und medizinisch versorgt,
aufgepäppelt und an verantwortungsvolle
Besitzer vermittelt. Viel
mehr Sorgen machen sich die Tierschützer
um die vielen tausend Katzenkinder,
die auf Höfen, in Scheunen,
Lagerhallen auf Firmengeländen oder
buchstäblich auf der Straße geboren
werden. Die Mutter kann sich kaum
~ ausreichend ernähren - die Jungkat-
o:;; zen leiden bald unter Mangelerschei-
~ nungen. Krank, ausgemergelt und
~ extrem scheu, führen sie ein leidvolles
Vl ::5;; Dasein. Oft ist so ein Katzenleben nur
g kurz, die Tiere werden Opfer eines Verr..
kehrsunfalls, vom Jäger erschossen,
~ von grausamen Menschen ertränkt
~ oder erschlagen. Doch auch bei einer
~ durchschnittlichen Lebenserwartung
9-
von knapp zwei Jahren haben sie für
32 du und das tier 3/2010
Nachwuchs gesorgt, für noch mehr
Katzen,die herren- und heimatlos tagtäglich
urns Überleben kämpfen,
Trauriges Dasein auf der Straße
Der Alltag deutscher Straßenkatzen ist
alles andere als ein Leben in idyllischer
Freiheit. Er ist geprägt von Hunger, Erfrierungen,
chronischem Siechtum
und ständiger Fluchtbereitschaft. Diese
Katzen, die keine oder nur schlechte
Erfahrungen mit Menschen gemacht
haben, sind und bleiben scheu. Urn eine
weitere Vermehrung einzudämmen,
füttern ehrenamtliche Tierfreunde mit
Unterstützung der lokalen Tierschutzvereine
sie an, fangen sie in Fallen, lassen
sie im Tierheim tierärztlich versorgen
und kastrieren. Dann werden die Katzen
wieder da entlassen, wo sie aufgegriffen
wurden. Das ist sinnvoll,denn sie
sind zu scheu für ein Leben im Tierheim
und können nicht vermittelt werden.
Junge Katzen, die nicht innerhalb der
ersten Lebenswochen an menschliche
Gesellschaft gewöhnt wurden, bleiben
ihr Leben lang scheu und ängstlich,An
geschlossene Räume können sie sich
nicht mehr gewöhnen.
Doch auch dort, wo frei lebende Katzen
konsequent eingefangen, kastriert
und wieder ausgesetzt werden, um das
Anwachsen der Straßentierpopulation
zu verhindern, sorgen unkastrierte Freilaufkatzen
aus Privathaushalten für
AKTIV WERDEN
Zur Finanzierung von Kastrationsaktionen
sind die Tierschutzvereine
auf Spenden angewiesen. Wenn Sie
einen Beitrag zur Bekämpfung des
Katzenelends leisten wollen, überweisen
Sie Ihre Spende an:
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Sparkasse Köln/Bann
BlZ 370501 98, Konto: 40 444
Stichwort: Tierheim-Nothilfe
weitere Vermehrung des Katzenleids.ln
den Zeiten der Wirtschaftskrise und von
Hartz IV scheuen immer mehr Katzenbesitzer
die Kosten der Kastration - mit
fatalen Folgen für die Streunerpopulationen.
Auf kommunaler und landesweiter
Ebene organisieren deshalb die
Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes
Kastrationsaktionen. In
einem bestimmten Zeitraum werden die
Kosten für die Kastration bezuschusst
oder ganz übernommen. Wegen der
zeitlichen Begrenzung der Kampagnen
erreichen diese allerdings nur eine zeit-
.weilige Besserung der Situation.
Zusammenarbeit für eine Lösung
Die Kommunen reagieren unterschiedlich
auf die Katzenschwemme: Einige
sprechen Fütterungsverbote aus, die
erst nach massiven Tierschützerprotesten
aufgehoben werden. Andere
verhängen eine Kastrationspflicht für
Freilaufkatzen in Privathand. Finanzielle
Unterstützungder Bemühungen der Tierschützer
fließt spärlich oder gar nicht.
Dabei müssen Städte und Gemeinden
aus Tierschutz-,aber auch aus Hygienegründen
das Problem aktiv angehen.
Denn Katzenpopulationen, die sich
unkontrolliert vermehren, sind auch ein
Problem der "öffentlichen Ordnung", da
sie beispielsweise auch im Straßenverkehr
eine Gefahr darstellen können.
Für den Deutschen Tierschutzbund
und die ihm angeschlossenen Vereine
ist die Situation untragbar geworden.
Die Tierheime sind überfüllt mit zum
Teil nur schwer vermittelbaren Katzen.
Die Kosten für Unterbringung, medizinische
Versorgung und Kastration von
Neuzugängen bzw. eingefangenen
Katzen sprengen ohnehin bereits die
Kassen - vor allem die der kleineren
Tierschutzvereine.
Der Deutsche Tierschutzbund appelliert
seit Jahren an die Mitgliedskommunen
des Deutschen Städtetags sowie des
Deutschen Städte- und Gemeindebundes,
eine gemeinsame Lösung
zu finden. Regionale Ansätze beweisen,
dass das Problem in den Griff zu
bekommen ist.Aber nur dann, wenn
alle - die Städte und Gemeinden, die
Tierärzteschaft und auch die Jägerschaft
- mit dem Tierschutz an einem
Strang ziehen.
Hilfe für die Katzen
10
t
Kommunen in der Pflicht
Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine
fordern die Kommunen auf,
~ eine Kastrationspflicht für Freilaufkatzen einzuführen
~ betreute Futterstellen für herrenlose Katzen einzurichten
~ konzertierte Kastrationsaktionen durchzuführen
~ Beteiligung an den Kosten bei Einfang-Kastrations-Wiederaussetzungsaktionen
. 59
Erfolge und Rückschläge *
Paderborn: Seit 2008 existiert eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für frei
laufende Katzen, die bereits erste Erfolge zeigt.
Bonn: Im März lehnte der Umweltausschuss einen Bürgerantrag zur Kastrations- und
Kennzeichnungspflicht offenbar auf Einspruch des Veterinärdienstes ab. Dessen
Abteilungsleiter befürchtete ein vermehrtes Aussetzen von Katzen, weil die Halter
die Kosten scheuen.
Rheinland-Plalz: Seit zwei Jahren führt der Landestierschutzverband Kastrationswochen
durch. Per Aushang werden die Bürger aufgefordert, ihre Tiere kastrieren zu
lassen. Die teilnehmenden Tierheime bieten Tierhaltern, die die Kosten nicht tragen
können, einen Zuschuss an.
Herforth: Als im letzten Jahr das Kreisveterinäramt mit sechs Vereinen aus dem
Kreiseine ARGEgründete, um mit dem Einfangen, Kastrieren, Wiederfreilassen verwilderter
Katzen dem Problem wachsender Vermehrung zu begegnen, stellte sich
die Kreisjägerschaft quer. Sie forderte Landratsamt und den Sponsor Sparkasse
auf, die ARGEnicht zu unterstützen, da das Aufstellen der Fallen "Jagdwilderei " sei
sowie das Wiederaussetzen von "dem Wilde nachstelienden"Tieren ebenfalls mitschuldig
an Jagdwilderei mache. EinRechtsgutachten des Landesjagdverbandes
NRWbezeichnete die ARGEsogar als kriminelle Vereinigung.
Lippstadt: DerTierschutzverein, der zuletzt 2008 eine Kastrationsaktion durchgeführt
hatte, kann eine Wiederholung nicht mehr stemmen. Bei der Vermittlung der Katzenbabys
erhalten die Neubesitzer jetzt ein Formular mit, das sie nach der Kastration
vom Tierarzt abgestempelt zurückschicken.
Passbrunn: Der Tierschutzverein führte von Ende Februar bis Ende Mai eine bezuschusste
Kastrationsaktion durch. Der Katzenhalter erhält auf Antrag im Tierheim
einen Gutschein von 25 Euro (Kätzin) bzw. 15 Euro (Kater), den der Tierarzt bei der
Kastration verrechnet. Der Halter zahlt die Differenz.
Dingolfing: Bedürftige Katzenhalter und Höfe aus dem Landkreis mit großem
Katzenbestand erhalten auf Antrag einen Kastrationsgutschein (15 bzw.25 Euro).
Ziel sind 1.000 Kastrationen in 2010.
• Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Initiative Tierschutz-Katzenverordnung
Der Deutsche Tierschutzbund ist davon überzeugt, dass eine Tierschutz-Katzenverordnung
zur Verbesserung der Tierschutzsituation für Katzen beitragen könnte. Er
hat Bundeslandwirtschaftsministerin IIse Aigner daher einen ausformulierten
Vorschlag für eine solche Verordnung zugeleitet. Darin
sind die auf verschiedenen Ebenen von Tierschutzorganisationen, der
Tierärzteschaft und Kommunen diskutierten Lösungsmöglichkeiten ,
für eine Verbesserung des Katzenschutzes ebenso gebündelt wie die~
1 langjährigen Forderungen nach Vorgaben für die Katzenhaltung. Es,1
ist z~ hoffen, dass das Ministerium die Initiative zeitnah aufgreift.

Gast


Gast
@ tierschutzintern

Danke für die Info

Gast


Gast
.



Zuletzt von cäsar am Do Jul 29, 2010 4:15 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

Gast


Gast
.



Zuletzt von cäsar am Do Jul 29, 2010 4:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Gast


Gast
.



Zuletzt von cäsar am Do Jul 29, 2010 4:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Gast


Gast
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Zuletzt von cäsar am Do Jul 29, 2010 4:16 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

tierschutzintern


@Cäsar

wer von der IG TS soll denn diese berechtigten Schreiben versenden???

Gast


Gast
Die Schreiben müssen offiziell mit dem Briefkopf der IG Tierschutz durch die gewählten Sprecher der IG versendet werden.

Bodo Venten

avatar
Hallo Cäsar,

ich habe solche Schreiben mehrfach, mit nochmehr Details und Vorwürfen an den OB, den Veterinär, die Parteien, die Fraktionen und die komplette mönchengladbacher Presse geschickt. Und das wiegesagt mehrfach und immer wieder. Abgesehen von der Berichterstattung von Frau Schnettelr, hat sich pressemäßig keiner rangetraut. Ich habe exakt eine Antwort vom OB bekommen, der zwar Verständnis äußert, aber darauf verweist, dass es sich um vereinsinterne Angelegenheiten handelt. Ein ebensolches Schreiben, mit gleich lautendem Inhalt, habe ich Vom Veterinär, Dr. Becker erhalten. Man WILL einfach nicht handeln. Da werden auch die Unterschriften und weitere Schreiben nichts bringen. So traurig das auch ist. Frau K. hat diesen Kampf für sich entschieden. Warum es so gekommen ist, darüber kann man streiten. Aber jetzt ist die Sache durch.

Grüße,
Bodo

Barracuda

avatar
Mensch Bodo, alte Spaßbremse!

Naja, die Entwicklung ist nicht gerade rosig.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, im Sinne der Tiere.

Gast


Gast
Hallo Herr Venten.

Und genau da liegt meines Erachtens nach das Problem. Sie waren, wie alle anderen auch, bei all ihren Briefen und Anfragen immer als Einzelkämpfer unterwegs. Da fällt es sowohl dem Veterinäramt, dem OB, als auch der Presse sehr leicht dies zu ignorieren oder das ganze als Vereinsinterna hinzustellen.

Anders sehe dies wohl aus wenn solche Briefe von der IG Tierschutz kämen die sich auf die Zustimmung von 2300 Bürgern die dieses durch Ihre Unterschrift auf unserer Petition bekräftigt haben, versandt würden.

Oder glauben Sie wir hätten heute Freilaufflächen wenn die Stadt da einige Briefe von einzelnen Leuten bekommen hätten? Bestimmt nicht. Dies ist nur dadurch möglich geworden das die Hundelobby als solches, gestützt durch die Unterschriften auf ihrer damaligen Petition die entsprechenden Anträge an die Stadt geschickt hat.

Was bitte haben wir den zu verlieren, wenn die IG Tierschutz geschlossen nach außen, durch 2 oder 3 Sprecher vertreten, auftritt und noch einmal solche Briefe schreibt? Doch höchstens ein paar € Porto.

Glauben Sie die anderen 4 Vorstandmitglieder wären erfreut öffentlich in einer Zeitung zu einer Stellungnahme zu den ganzen Vorwürfen gedrängt zu werden? Was passiert wenn diese 4 auf einmal merken das sie ebenfalls zu Verantwortung gezogen werden?
Könnten da nicht vielleicht der eine oder andere die Konsequenzen ziehen und zurücktreten? Könnte das nicht dazu führen das Frau Kaufmann mit ihrem Verein plötzlich alleine dasteht? Ich meine alleine diese Option spricht für ein Absenden solcher Briefe und Pressemitteilungen.

Bodo Venten

avatar
Hallo Cäsar,

da haben Sie sicher Recht und ich finde es toll, wie Sie sich reinhängen.

Vergleichen kann man die Dinge aber nicht. Ich war gleichzeitig sowohl im Vorstand der Hundelobby und des Tierheimsvorstands und habe die Entwicklungen monatelang sehr intensiv miterleben können.

Der Vorsitzende der Hundelobb, Gerd Gröne, verfügt als langjähriger, ehemaliger Gerwerkschafter über ausgezeichnete Kontakte in Politik, Verwaltung und Gesellschaft allgemein. Ich erinner mich auch gut an Abende, die wir persönlich mit 3 oder 4 Leuten bei Fraktionssitzungen der Parteien verbracht haben. Ebenso an Treffen mit Verwaltungsangehörigen. Hinzu kommt, dass sich die Stadt in einer schlechten Ausgangslage befand.
Obwohl ein düsseldorfer Gericht der Stadt zwar bestätigt hatte, dass die hiesige Handhabung in Sachen Leinenzwang korrekt sei, gab und gibt es auch viele Urteile, die einen generellen Leinenzwang im Stadtgebiet, abgesehen von Wirtschaftswegen als rechtlich nicht haltbar erachten. Die Stadt war also somit eh schon in Zugzwang.

Anders sind die Dinge im Tierheim gelagert. Es gab im Jahr 2000 katastrophale Vorgänge. 14 Listenhunde wurden mit Zustimmung des immer noch amtierenden Veterinär, Dr. Becker, getötet. Es hagelte 200 Klagen, alle wurden wegen "mangelndem öffentlichen Interesse" nach zwei Jahren eingestellt. Der Verein ging später durch Betrug mit einer Million DM Pleite. Die Wilbertzstiftung zog sich zurück. Es wurde geklagt und gestritten. Daraus resultiert die heutige Konstellation. Die Stadt wiederum und natürlich auch Dr. Becker, haben keinerlei Interesse daran, die bestehenden Struckturen zu verändern. Dies haben sie nicht nur mir gegenüber sondern überall und immer zum Ausdruck gebracht.

Wenn Sie wirklich druck erzeugen wollen, müssen Sie dies politisch tun. Aber sicher nicht mit einem neuen Brief an Parteien, Fraktionen und Verwaltung. So leid es mir tut.

Beste Grüße,
Bode

Gast


Gast
Hallo Cäsar,
ich finde Ihe Briefe sehr gut formuliert, und ich denke auch, wir sollten das jetzt durchziehen, obwohl es im Moment nicht sehr rosig für uns aussieht.
Natürlich kann ich Herrn Venten verstehen, jeder von uns weiß, wie sehr er jahrelang gekämpft hat.
Jetzt steht aber die IG dahinter und wir haben jede Menge Unterschriften.
Ich finde auch wir sollten diese Briefe verschicken, außer dem Geld für das Porto haben wir nichts zu verlieren bounce
LG
Claudia

Gast


Gast
@ all
Wie können wir jetzt schnell und unbürokratisch die Sprecher der IG wählen?
Gestern wäre ja ne gute Gelegenheit gewesen, aber da kam das Thema ja noch nicht auf.
Hat jemand eine Idee?!?
LG
Claudia

Julie

avatar
@Clalan
Ich würde sagen, freiwillige vor.
Und jeder schickt seine Wahl per PM an unseren Admin,
der wertet denn aus.
LG

Bonnie

avatar
@all
Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die Sprecher auf der Gründungsversammlung der IG Tierschutz (an der ich aus zeitl. Gründen nicht teilnehmen konnte) schon gewählt worden sind.

Um etwas zu erreichen, ist wenigstens ein Mindestmaß an Organisation erforderlich.

Vielleicht sollten wir auch gleichzeitig abstimmen, ob wir die Briefe schreiben und abschicken sollen.

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